Geschmorter Oktopus mit Kartoffeln

Geschmorter Oktopus mit Kartoffeln

Polpo al forno con patate

Bei diesem italienischen Rezept werden Kartoffeln mitgeschmort, die dabei den ganzen Saft und alle Aromen aufsaugen. Einfacher kann man Oktopus nicht zubereiten.

 

Zutaten für ca. 6 Portionen:

  • 1 großer Oktopus oder 2 kleine (ca. 1,2 kg), tiefgekühlt
  • 1 kg kleine, speckige Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1 Stängel Sellerie (vom Stangensellerie)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • ca. 400 g kleine Datterini-Tomaten (oder aromatische Kirschtomaten)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

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Zubereitung:

  • Oktopus waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke zerteilen, den Schnabel in der Körpermitte entfernen.
  • Kartoffeln schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden (Junge, kleine Kartoffeln nicht schälen, nur halbieren).
  • Karotte, Sellerie und Zwiebel in sehr kleine Würfelchen schneiden und in etwas Olivenöl ein paar Minuten auf kleiner Flamme anschwitzen.
  • Oktopus und die Kartoffeln dazugeben und zugedeckt bei 180–200 °C für 25 Minuten in den Ofen stellen. Dann den Deckel abnehmen, die halbierten Kirschtomaten dazugeben und weitere 20 Minuten im Ofen lassen. Die Flüssigkeit sollte nun zum Großteil verdampft sein.
  • Mit Pfeffer, ein bisschen Olivenöl und – falls überhaupt nötig – mit etwas Salz abschmecken und mit frischem Weißbrot servieren.

 

Einkauf:

Das beste Ausgangsprodukt ist tiefgekühlter Oktopus, denn durch das Einfrieren ist die Zellstruktur schon etwas aufgebrochen. Damit wird er beim Garen mürbe. Fangfrische Exemplare müßen erst lange und heftig gegen einen Stein gedroschen werden, damit sich die Zellstruktur lockert. Ansonsten bleiben sie zäh und gummig. Bei uns bekommt man ohnehin keinen fangfrischen Oktopus und was beim Fischhändler auf Eis liegt ist immer aufgetaute Tiefkühlware – da ist es gleich klüger, das Tier in tiefgekühltem Zustand zu kaufen. Die besten und preiswertesten Einkaufsquellen sind meistens die Asialäden (in Wien unter anderen: Lili-MarktSino-Asia-SupermarktProsi)

Kleine Kirschtomaten, am Besten Datterini oder Mini San Marzano.

Kleine, festkochende Kartoffeln.

Carpaccio vom Oktopus

Eigentlich ist der Name Carpaccio irreführend, denn der bezeichnet eigentlich etwas Rohes, das hauchdünn aufgeschnitten wird. Die richtigere Bezeichnung wäre „Sulz vom Kraken“ – doch das klingt nicht so elegant…

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