Mangosalat

Perfekt für halbreife Früchte aus dem Supermarkt!

Dieses Rezept stammt von der Kochgenossin Suna Kitapci. Es hat seinen Ursprung in den südostasiatischen Küchen, wo komplett unreife, grüne Papayas und Mangos für die Zubereitung von scharfen Salaten verwendet werden. Sunas Variante ist auf das Mango-Angebot der westlichen Supermärkte abgestimmt, wo ja die Früchte fast stets unreif sind. Wenn sie hart sind, sind sie perfekt, um mit einer groben Reibe in Streifen gerissen zu werden, was mit reifen Früchten nicht funktioniert. Aber auch wenn sie noch hart sind, haben die Supermarktfrüchte doch eine gewisse Süße und sind damit ideal für dieses Rezept. Die „Green Mangos“, wie sie in Asien verwendet werden, sind wesentlich unreifer und sehr sauer. Sie wären für diese Zubereitungsart nicht geeignet.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Mangos, die zwar noch hart sind, aber schon gelbes Fruchtfleisch haben
  • 1–2 frische rote Thai-Chilis
  • 1 Handvoll Erdnüsse, roh
  • 2 Limetten
  • Fischsauce
  • Zucker zum Abschmecken

Zubereitung:

Mango schälen und mit einer groben Reibe in Streifen reißen. Falls die Frucht zu reif sein sollte, funktioniert das nicht – dann bleibt nichts anderes übrig, als mit dem Messer feine Streifen zu schneiden. Diese werden mit Limettensaft, Fischsauce (alternativ: Sojasauce) und gehacktem Chili mariniert. Sehr unreife, steinharte Früchte mit etwas Zucker abschmecken. Bei reiferen Exemplaren muss kein Zucker zugegeben werden, denn sie sind selbst süß genug.

Die Erdnüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten, bis sie hellbraun sind, in grobe Stücke mörsern (nicht pulverisieren!) und über den Mangosalat streuen.

Fischsauce

Die wichtigste Kochzutat in Südostasien, ohne die auch in den Mittelmeerländern vor langer Zeit das Kochen unvorstellbar war…

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