Pasta al crudo

Ein herrlich leichtes Pastagericht für den Sommer. Es kann blitzschnell zubereitet werden, denn alle Zutaten außer den Nudeln bleiben dabei roh. 

Als in Neapel im 18. Jahrhundert zum ersten Mal Pasta in Kombination mit Tomaten zubereitet wurde, wurden diese neu entdeckten „Goldäpfel“ immer frisch und roh gegessen. Erst später entwickelten sich Methoden zum Einkochen und Haltbarmachen der knallroten Früchte. Pasta al crudo ist immer extrem schnell schnell und leicht herzustellen und man kann dafür fast jede Hartweizenpasta verwenden, ausgenommen die ganz kleinen pastine. Die Liste der möglichen rohen Zutaten ist groß. Dieses Rezept ist nur ein Beispiel für viele. Auch eingelegte Sardellen, Kapern und Oliven werden häufig verwendet, frische Tomaten und Olivenöl sind jedoch eine Konstante bei fast allen Zubereitungsarten.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Farfalle oder andere Pasta nach Belieben
  • 300 g reife Fleischtomaten (z. B. Ochsenherz oder San Marzano)
  • 300 g Mozzarella (am besten aus Büffelmilch)
  • 3–4 Stängel Basilikum, abgezupft
  • Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

Tomaten und Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Basilikumblätter abzupfen, nicht schneiden.

Farfalle nach Packungsanleitung in viel Wasser mit viel Salz kochen (bei 500 g Pasta: 5 Liter Wasser und 50 g Salz).

Fertig gekochte Pasta in eine Schüssel geben und mit einem Schöpfer Kochwasser übergießen. Tomaten, Mozzarella, und Basilikumblätter dazugeben. Salzen, pfeffern und einen kräftigen Schuss Olivenöl darüber geben.

Behutsam untermischen, damit die Mozzarellastücke erhalten bleiben.

Pasta alla carbonara

Viele Legenden erzählen vom Ursprung dieser Speise, von Köhlern, die bei ihrer Arbeit getrocknete Pasta mit pancetta (Speck) und ein paar Eiern zubereiteten. Andere behaupten, sie wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg von amerikanischen Besatzungssoldaten erfunden.

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