Der Gselchte / Bruck an der Leitha

Der Gselchte / Bruck an der Leitha

Was die Kochgenossen beim Gselchten essen:

  • Geröstete Leber – Für dieses Gericht ist das Wirtshaus schon seit Generationen berühmt. „Beste g’röste Leber des Landes“ – dieses Attribut wurde zu Recht von der „Niederösterreichischen Wirtshauskultur“ verliehen. 
  • Blunzengröstel mit Gänseleber – Einige dünne Scheiben von Gänseleber schmelzen über Blutwurst und Erdäpfeln und „adeln“ das Gericht zu etwas Besonderem. Die Kombination funktioniert phantastisch gut!
  • Blunzenravioli – Hauchdünne Kartoffelscheiben umhüllen eine zart schmelzende Scheibe Blutwurst. Dazu ein kleiner Salat mit Apfelstücken, herrlich und gar nicht schwer!

  • Entenleber mit Äpfeln, Speck & Bratkartoffeln – Zarte, mit Apfelstücken rosa gebratene Entenleber mit knusprigem Speck und aussergewöhnlich guten Bratkartoffeln.  

  • Bröselkarfiol – Hier haben wir den besten Bröselkarfiol unseres Lebens gegessen. Ein ganz simples Gericht, mit Meisterschaft zur Perfektion gebracht!
  • Gebackene Kutteln mit Trüffeln auf Erdapfelsalat – Mild und milchig sind die zarten, perfekt panierten Stücke dieser Innerei, die bekanntlich nicht Jedermanns Sache ist. Doch bei dieser Art der Zubereitung gibt es nicht die geringste Spur jenes animalischen Aromas, das viele von Kutteln abschreckt. Ein Muss für Innereienliebhaber.  

  • Burger – Eine ganze Reihe von sündhaft guten Burgern wird hier angeboten. Selbstverständlich werden die Buns (oder „Burgerlaberl“, wie Thomas sagt) selbst gemacht, ebenso die diversen Saucen und Mayonnaisen. Neben Rindfleisch kommen Zutaten wie gebackener Camembert, Speck und Rucola zum Einsatz. Das größte Prachtsück nennt sich „Big Mama“ und beherbergt satte 340 g Rinder-Hackfleisch. „Flat Iron“ kommt mit einem Steak und Röstzwiebeln. Und es gibt sogar eine vegetarische Variante.
  • Salzburger Nockerl – Einst ein weit verbreitestes Dessert in der österreichischen Gastronomie, ist diese überaus flaumige und luftige „Riesennocke“ seit den 1980er-Jahren aus der Mode geraten. Höchste Zeit für eine Wiederentdeckung! Thomas Scherhaufer’s Interpretation dieses Traums aus der Kindheit (mit Himbeeren drunter!) ist zum Niederbrechen gut! 

Der Wirtshaus-Geheimtipp östlich von Wien

Thomas Scherhaufer betreibt das Wirtshaus in Bruck an der Leitha seit 1997, als er es im Alter von nur 20 Jahren von seiner Mutter übernommen hatte. Eigentlich heißt es „Zum goldenen Adler“, doch für alle in Bruck hat sich der Name „Der Gselchte“ etabliert (für unsere deutschen Genossen: „der Geräucherte“), und das schon seit vier Generationen.

Der Ursprung des Namens stammt aus der Zeit, als seinem Urgroßvater unglücklicherweise die Selchkammer in Brand geriet und er nach den Löschversuchen, selbst ziemlich rauchgeschwärzt, im benachbarten Gasthaus erstmal ein Vierterl auf den Schreck trinken musste. Von da an war er „der Gselchte“ – und nicht nur er, sondern auch alle seine Nachkommen bis heute, gut 100 Jahre später! 

Thomas Scherhaufer

Trotz seiner extrem jungen Jahre, als Thomas das Gasthaus von der Mutter übernahm, hatte er zuvor als Koch schon viel Erfahrung gesammelt, hatte bei Heinz Hanner in Mayerling und bei Jörg Wörther gekocht und war einer der vielversprechendsten Jungköche des Landes. Doch der „Gselchte“ war kein Gourmettempel, sondern seit Generationen ein g’standenes Wirtshaus, berühmt für g’röste Leber, Gulasch und Beuschel, wo die Einheimischen auch einfach auf ein Stehachtel oder zum Kartenspielen hingingen. Und das ist gottseidank bis heute so.

Thomas Scherhaufer’s Küche geht konsequenterweise vom Kanon der traditionellen ostösterreichischen Wirtshausgerichte aus: viel Innereien, Gebackenes, Mehlspeisen. Vieles davon wird neu interpretiert – doch nicht wie so oft als eitler Selbstzweck um die eigene Kreativität und Genialität zu demonstrieren, sondern weil es kulinarisch Sinn macht. Thomas ist ein bescheidener Mensch, der vor Begeisterung für das Kochen brennt. Es ist erstaunlich, wie gut er den Bogen von bodenständiger Tradition bis zu kreativen Neuinterpretationen spannen kann, ohne Getue, Wichtigmacherei und abgehobene Preise! Von Montag bis Freitag werden hier einfache, aber köstliche Mittagsmenüs zu phantastisch günstigen Preisen serviert.

Und doch geht das Konzept des Lokals weit über ein gewöhnliches Wirtshaus hinaus, denn Scherhaufer ist ein Meisterkoch auf der Höhe der Zeit, der alle Kochtechniken und Entwicklungen bestens kennt, der alles ausprobiert und ständig offen für Neuerungen ist. Auch das Service beim Gselchten hat nichts mit dem zu tun, was man sich von einem Wirtshaus erwartet. Man kann hier durchaus „fein speisen“ und wird dabei perfekt und sehr höflich, wie in einem Haubenrestaurant bedient. 

Auch der hervorragend bestückte Weinkeller kann sich sehen lassen

Das Wirtshaus ist übrigens von Wien aus bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, der Bahnhof ist keine 3 Gehminuten entfernt und die Fahrt mit der Schnellbahn ist so bequem und schnell, fast wie eine innerstädtische Ubahn-Fahrt. In nichteinmal einer halben Stunde ist man dort, muss sich beim Trinken nicht zurückhalten und findet auch spätabends Zugverbindungen im Halbstundentakt, die einen bequem und rasch in die Stadt zurückbringen.

dergselchte.at
Altstadt 5, 2460 Bruck an der Leitha, Niederösterreich, Tel (+43 2162) 62252
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Montag – Freitag  9.30-14.30 | 18.00 – 22:00

Samstag & Sonntag auf telefonische Anfrage

Geröstete Leber

Das ist keine „gewöhnliche“ geröstete Leber, sondern das preisgekrönte Originalrezept des Kochgenossen Thomas Scherhaufer, der in Bruck an der Leitha das Gasthaus „Der G’selchte“ betreibt: „Beste g’röste Leber des Landes“ bei der „Niederösterreichischen Wirtshauskultur“…

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